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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2017
Die zerrissene Gesellschaft
Was tun gegen den Rechtspopulismus?
Der Inhalt:

Zeugen des Friedens

vom 28.04.2017

Michael J. Sharp (34), Mennonit und Pazifist, ist zusammen mit seiner Kollegin Zaida Catalan (36) und dem Übersetzer Betu Tshintela von Rebellen im Kongo ermordet worden. Sie waren Mitglieder einer Friedensmission der UNO, die in der Region Kasai Massaker untersuchen und Massengräber sichert. Von 2005 bis 2008 hatte Sharp im Büro des Deutschen Mennonitischen Friedens-Komitees in Bammental gearbeitet. Im »Military Counseling Network« begleitete er US-Soldaten in Deutschland, die als Kriegsdienstverweigerer anerkannt werden wollten. Danach ging Sharp in den Kongo, wo es ihm gelang, 1600 Kämpfer zur Abgabe ihrer Waffen zu überreden. Die Frage: »Wenn das Beispiel Jesu der Nächstenliebe für jeden und überall gilt, wie kann das im Ostkongo aussehen, wo Krieg seit zwanzig Jahren die Norm ist?«, begleitete ihn bis zum Ende seines Lebens.

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