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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2016
Das ausgelöschte Ich
Wie geistlicher Missbrauch Menschen bedroht: Die Geschichte der Doris Wagner
Der Inhalt:

Freie Schulwahl fördert soziale Trennung

von Thomas Gesterkamp vom 29.04.2016

Einst galt die Devise »Kurze Beine, kurze Wege«: Eltern schickten ihre Kinder in die nächstgelegene Grundschule. Eine Wahl haben sie bis heute ohnehin in den meisten Bundesländern nicht. Die hat bislang nur Hamburg und Nordrhein-Westfalen.

Die freie Wahl der Grundschule fördert aber die soziale und ethnische Trennung der Kinder. Das ist das Ergebnis der Studie »Gleich und gleich gesellt sich gern«, die die Bertelsmann Stiftung vor Kurzem vorgestellt hat. Das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung an der Universität Bochum untersuchte vier Jahre lang das Wahlverhalten der Eltern von 4000 Erstklässlern in Mülheim an der Ruhr. Vor der Neuregelung besuchten etwa zehn Prozent der Mülheimer Kinder nicht die eigentlich für sie zuständige Bildungseinrichtung in der Nachbarschaft.

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