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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2015
Mitten unter uns
Sklaverei ist längst nicht ausgestorben
Der Inhalt:

Seenothilfe für Bootsflüchtlinge

vom 24.04.2015

Nur wenige Instandsetzungsarbeiten noch, dann bricht die MS Sea-Watch von Hamburg aus auf ins Mittelmeer. Ihr Ziel: Im Seegebiet zwischen Malta und Libyen Bootsflüchtlinge retten. Ausgerüstet und fürs Erste finanziert wird der fast einhundert Jahre alte, jedoch rundum erneuerte Fischkutter von dem 41 Jahre alten ostdeutschen Unternehmer Harald Höppner und – durch Crowdfunding – von Spendern (siehe Seite 6). Das 21 Meter lange Schiff, sagt Höppner, habe »nicht mehr gekostet als ein Pkw der Oberklasse«. Bald verstärkt die deutsche Sea-Watch im Mittelmeer den Einsatz des Hilfsschiffes Phoenix. Auf Malta investierte das italienisch-amerikanische Unternehmer-Ehepaar Regina und Christopher Catrambone über zwei Millionen Dollar in den Seenotrettungskreuzer Phoenix. Das Vierzig-Meter-Schiff rettete seit dem letzten Herbst schon Tausende Menschenleben. Auslöser für diese private Hilfsaktion war der donnernde Hilferuf, den Papst Franziskus Anfang Juli 2013 nach der bis dahin schlimmsten Flüchtlingskatastrophe von der Insel Lampedusa aus an Europa gerichtet hatte.

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