Stiftung in Polen will Missbrauch aufarbeiten
In Polen wollen frühere Pädophilie-Opfer eine Stiftung zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche des Landes gründen. Die Stiftung will Betroffenen helfen und mit der Kirche ins Gespräch kommen. »Die Rechtsform einer Stiftung erlaubt es uns, ein Partner für die katholische Kirche zu sein, denn wenn wir uns einzeln an die Kirche wenden, werden wir nicht ernst genommen«, erklärte einer der 15 Gründer im Radiosender TOK FM. Die Polnische Bischofskonferenz veröffentlichte bislang keine Zahlen über Missbrauchsfälle. Opfer können auch nicht mit einer Entschädigung rechnen.
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