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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2013
Landraub
Der globale Kampf um Boden fordert Opfer
Der Inhalt:

Schon am Anfang gab es Konflikte

von Norbert Copray vom 26.04.2013
Über die Frühgeschichte des Christentums und seine erste Blütezeit

Irmgard Bruns
Von der jüdischen Sekte zur Staatsreligion
Patmos. 290 Seiten (nur noch antiquarisch erhältlich)

Richard A. Horsley u. a. (Hg.)
Die ersten Christen

Sozialgeschichte des Christentums. Bd. 1. Gütersloher Verlagshaus. 346 Seiten (nur noch antiquarisch erhältlich)

Philip Jenkins
Das Goldene Zeitalter des Christentums
Herder 6168. 400 Seiten. 12,99 €

Gerd Theißen
Die Jesusbewegung
Sozialgeschichte einer Revolution der Werte. Gütersloher Verlagshaus. 320 Seiten (nur noch antiquarisch erhältlich)

Gerd Lüdemann
Die ersten drei Jahre Christentum
zu Klampen. 206 Seiten. 14,80 €

Jörg Zink
Vom Geist des frühen Christentums
Den Ursprung wissen – das Ziel nicht verfehlen. Kreuz. 390 Seiten. 19,95 €

Am Anfang herrschten Vielfalt, Kontroversen, dogmatische Abgrenzung und Vermischung. Mitnichten waren die Christen »ein Herz und eine Seele«, sie bemühten sich darum in den Gemeinden. Über den Anfang des Christentums gibt es zwei unterschiedliche Erzählungen: die idealisierte, die mit Bruchstücken der Apostelgeschichte eine weitgehend einheitliche und orthodoxe Entwicklung zeichnet, die angeblich auf die katholische Kirche zuläuft; und die historisch erforschte Entstehung des Christentums, die dem Katechismus- und Dogmen-Bild der römisch-katholischen Kirche widerspricht.

Anfangszeiten von Bewegungen werden meist verklärt, um spätere Mängel und den Verfall des Ursprungs mit der Aussage »früher war alles besser« kritisieren zu können sowie Missstände und Fehlschritte des Anfangs zu übertünchen. Wie die Sozialwissenschaftlerin Irmgard Bruns in ihrem sehr aufschlussreichen Buch »Von der jüdischen Sekte zur Staatsreligion« festhält, will die Bibel vor allem die Gläubigen in ihrem jeweiligen Glauben stärken, den diese mit einer der frühen Christengemeinden teilen. So passen viele Teile im Neuen Testament logisch gesehen nicht wirklich zusammen. Sie erzeugen Widersprüche und machen die Anfangszeit zu einer »Blackbox«. Selbst heute fällt nur wenigen an den biblischen Texten auf, dass etwa die Angaben in der Apostelgeschicht

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