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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2013
Landraub
Der globale Kampf um Boden fordert Opfer
Der Inhalt:

Besser Strom sparen

vom 26.04.2013

Zu: »Grün gegen Grün am Rursee« (6/13)

Ich lebe selbst in einer Region mit mehreren Pumpspeicherkraftwerken (Saalekaskade), die seit durchschnittlich sechzig Jahren laufen. Auch das modernste Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal liegt nicht weit entfernt. Personen, die sich gegen diese Technologie stellen, sollten auch bereit sein und durch Unterlassung unter Beweis stellen, dass sie ihren persönlichen Verbrauch um fünfzig Prozent senken, um an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Ein Pumpspeicherwerk verbraucht zwar, wie jede Investition, immense Ressourcen fossilen Ursprungs zu seiner Errichtung, doch läuft es nachher effizient.

Georg-Ernst Weber,Schleiz

Professor Stadler als »Experten für die Energiewende« in ihrer Gesamtkomplexität zu Wort kommen zu lassen, halte ich nicht für glücklich. Stadler hat sich in seiner Habilitation mit »Nichtelektrischen Speichern für EE-Systeme« befasst, ist somit ein klarer Befürworter von Pumpspeichern. Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) ist der traurige Fall eines schlecht informierten Politikers und ein Beispiel für die exzellente Öffentlichkeitsarbeit von Trianel. Hier im Landkreis spekuliert man darüber, ob er nach seiner politischen Karriere bei Trianel im Aufsichtsrat sitzen möchte. Er ist nebenbei Vorstand des »Fördervereins Nationalpark« und im Vorstand der Landesverbände von BUND und NABU. Insofern erklären sich die matten Statements dieser Organisationen. Es sind übrigens »Pumpspeicherwerke« (keine Pumpspeicherkraftwerke). Sie speichern nur Strom (unter Verlust), der bereits woanders erzeugt wurde.

Christoph Pranter,Bürgerinitiative »Rettet den Rursee«, Heimbach

Ihr Artikel »Grün gegen Grün am Rursee« zeigt sehr differenziert die Schwierigkeiten bei der Errichtung neuer Pumpspeicherkraftwerke auf. Unhinterfragt bleibt die Wichtigkeit dieser Technik für die Energiewende. Sie erwähnen (erstmalig in Publik-Forum) die Möglichkeit variablen Stromverbrauchs – da besteht wesentlich mehr Potenzial. Für die Energiewende gibt es mindestens zwei entscheidende Punkte, die vor der Energiespeicherung rangieren müssen. 1. Energieeinsparung: Dies ist die billigste Maßnahme! Im privaten wie industriellen Bereich gibt es dafür noch ein Ri

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