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Sehnsüchte und Ängste

Im katholischen »Gesprächsprozess« steht eine hierarchisch-autoritäre Kirche zur Debatte, die sich auch noch auf den Willen Jesu beruft. Um Reformen steht es dabei eher schlecht
von Hartmut Meesmann vom 04.05.2012
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Eine neue Gesprächskultur in gleicher Augenhöhe« zwischen den Laien und den Klerikern, das wünscht sich die Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbände der Diözese Rottenburg-Stuttgart (ako). In einem »Diskussionsbeitrag« zum Erneuerungsprozess in der katholischen Kirche fordert die ako eine gleichberechtigte Beteiligung der Laien »in der Liturgie, in der Pastoral und in der sakramentalen Seelsorge am Menschen«. Dahinter steht das (Wunsch-)Bild einer »neuen geschwisterlichen Kirche auf allen Ebenen«. In einer solchen Kirche »bestimmen Frauen, Männer und Jugendliche auf allen Ebenen mit«, heißt es. Und dann weiter: »Das Amt des Diakons wird in einer ersten Stufe für Frauen geöffnet und verheiratete Priester werden wieder im Amt bestätigt. Dies muss in letzter Konsequenz zur Abschaffung des Zölibats führen.«

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