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Tsotsi

vom 28.04.2006
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»Tsotsi« erzählt die Geschichte eines 19-jährigen Gangsters. Er wohnt in einer Blechhütte in Soweto, einem Township bei Johannesburg. Seine Gang lebt von brutalen Raubüberfällen. Eines Abends schießt Tsotsi auf eine reiche schwarze Frau, klaut ihr Auto, baut einen Unfall, als vom Rücksitz plötzlich Babygeschrei ertönt. Tsotsi steckt das wimmernde Kind in eine Papiertüte und nimmt es mit in seine Welt. Eine Nachbarin zwingt er mit vorgehaltener Pistole, das Baby zu stillen. Innerhalb weniger Tage knackt das Kind Tsotsis Panzer, aus der Kampfmaschine wird ein mitfühlender Mensch. Gavin Hood hat dieses Gangsterdrama in der Sprache der Ghettokids gedreht, ihre Musik »Kwaito« liefert den Soundtrack, auch die Schauplätze sind echt. Der Film ist ein Sittengemälde der schwarzen Townships, wo auch nach dem Untergang der Apartheid Armut, Seuchen und Gewalt regieren. »Tsotsi« ist ein kraftvolles Plädoyer für Liebe statt Hass.