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Gefangen in den Netzen der Menschenhändler

von Britta Baas vom 28.04.2006
Der Deutsche Frauenrat befürchtet während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Zunahme der Zwangsprostitution - und macht dagegen mobil. Fragen an Brunhilde Raiser
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Publik-Forum: Frau Raiser, der Frauenrat nimmt die Fußball-Weltmeisterschaft zum Anlass für seine Kampagne »Abpfiff - Schluss mit Zwangsprostitution!«. Mit wie vielen Zwangsprostituierten rechnen Sie während der WM?

Brunhilde Raiser: Es gibt keine konkreten Zahlen: Wir haben sie nicht, und das Bundeskriminalamt hat sie auch nicht. Wir gehen allerdings davon aus, dass während der WM in Deutschland die Zahl der Zwangsprostituierten steigen wird.

Publik-Forum: Zahlen haben andere aber durchaus genannt: 20 000 bis 40 000 Prostituierte würden im Juni ins Land gezwungen, berichten die Medien. Huren-Organisationen allerdings bezweifeln das. Ein solches Geschäft würde sich für Menschenhändler über einen solch kurzen Zeitraum gar nicht lohnen, sagen sie.

Raiser: Für den Deutschen Frauenrat ist jede Frau und jedes Mädchen, das