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Faire Preise für genähte Bälle

von Johannes Nitschmann vom 28.04.2006
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Ziel der Kampagne Fair play - fair life ist es, die ausbeuterische Arbeit in Dritte-Welt-Ländern anzuprangern, von der die Global Player auf dem Sportartikelmarkt (z. B. die Firmen Adidas, Nike und Puma) profitieren. Die in deutschen Sportgeschäften angebotenen Fußbälle werden zu 80 Prozent im pakistanischen Sialkot in Handarbeit hergestellt. Pro fertig gestelltem Ball erhält ein Näher 50 Cent. Maximal vier Bälle schafft er pro Arbeitstag. Im Rahmen der Kampagne werden fair gehandelte Fußbälle zu 20 Euro angeboten. Diese werden von pakistanischen Arbeitern gefertigt, die einen Tageslohn von mindestens fünf Dollar sowie entsprechende Sozialstandards erhalten. Zu den Initiatoren der Kampagne Fair play - fair life gehören u. a. Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft Eine-Welt-Gruppen, das Fair-Handelshaus Gepa und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Maßgeblich finanziert wird diese Aufklärungskampagne von der nordrhein-westfälischen Landesstiftung Umwelt und Entwicklung. Der zuständige Integrationsminister Armin Laschet (CDU) unterstützt die Kampagne gegen den erklärten Willen seines Düsseldorfer Koalitionspartners FDP. Die Liberalen sehen in der Entwicklungspolitik »keine landespolitische Aufgabe« und wollten in den Haushaltsberatungen die Unterstützung der Eine-Welt-Arbeit vollständig aus dem Landeshaushalt streichen.