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Der Festakt und das Kreuz des weißen Mannes

von Astrid Prange vom 21.04.2000
500 Jahre Brasilien: Wie die Ureinwohner ums Überleben kämpfen - und um ihre Identität. Beobachtungen
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Das Kreuz ist 17 Meter hoch und wiegt 1500 Kilogramm. Ein Kran richtet den stählernen Koloss auf, Arbeiter verankern die Drahtseile tief in der Erde. Misstrauisch beobachten einige Indianer die Szene aus gebührender Entfernung. Am 26. April wird hier im Indianerreservat »Coroa Vermelha« Brasiliens Staatschef Fernando Henrique Cardoso gemeinsam mit dem portugiesischen Präsidenten und dem König von Spanien die »Entdeckung Brasiliens« feiern.

Bei den Ureinwohnern will keine echte Freude aufkommen, wenn sie an den portugiesischen Seefahrer Pedro Alvares Cabral erinnert werden, der vor 500 Jahren - am 22. April 1500 - erstmals ihr Gebiet betrat. »Die Regierung kümmert sich nicht um uns, also hoffen wir, dass keine Indianer an dem Festakt teilnehmen«, meint Gerson Pataxó Ha Ha hae, Häuptling der Siedlung Caramuru im Reservat. Paulo

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