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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2021
Der Inhalt:

Ausstieg aus der Prostitution

vom 16.04.2021
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Prostitution ist ein perfides System aus sexueller Ausbeutung und Gewalt. Jeder weiß das, doch in Deutschland wird das nur selten thematisiert. Während viele europäische Länder Prostitution längst verboten haben, wird sie in Deutschland weiter geduldet – mit der Begründung, dass die betroffenen Frauen durch ein Verbot in die Illegalität gedrängt würden und noch weniger Schutz hätten als bisher. Menschenrechts- und Frauenvereine halten das für den falschen Weg. Sie fordern seit Langem, dass auch hierzulande Prostitution konsequent eingedämmt wird, und zwar nach dem Vorbild skandinavischer Staaten. Deren Prostitutionspolitik wird auch vom EU-Parlament allen Mitgliedsstaaten empfohlen. Dreißig deutsche Organisationen haben nun das Bündnis Nordisches Modell gegründet. Das Modell zielt darauf, Prostitution nicht generell unter Strafe zu stellen, sondern nur den Kauf und die Vermittlung sexueller Dienstleistungen. Freier, Zuhälter und Bordellbetreiber würden damit kriminalisiert, die Prostituierten dagegen nicht. Dahinter steht die Annahme, dass die Frauen aufgrund einer sozialen Notlage in die Prostitution geraten oder Opfer von Menschenhandel sind. Zum Nordischen Modell gehört, ihnen konkrete Ausstiegshilfen anzubieten. In der Corona-Pandemie benötigen betroffene Frauen mehr denn je Unterstützung. Viele haben kein Einkommen oder werden gezwungen, illegal weiterzuarbeiten.

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