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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2018
Krone der Schöpfung?
Es ist Zeit für eine Grüne Reformation
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 13.04.2018

Beton, überall Beton

Zu: »Der Kampf um den Sand« (5/18, Seite 12-16)

Ein wesentlicher Aspekt kommt leider zu kurz in dem Artikel. Mit dem gewonnenen Sand werden große Flächen fruchtbaren Bodens vernichtet, indem sie betoniert werden. Alleine in Deutschland hat in den letzten zwanzig Jahren die Landwirtschaft rund 860 000 Hektar verloren. Das entspricht nahezu der gesamten Landwirtschaftsfläche von Hessen! Herwig Winter, Mörlenbach

Von Herz und Nieren

Zu: »Organspenden zur Regel machen?«
(5/18, Seite 8) sowie zur gleichlautenden Umfrage

Ich bin Ärztin und habe viele Jahre auf einer Dialysestation gearbeitet. Ich kenne die Problematik von Patienten, die auf eine Niere warten, ich habe selbst eine Organentnahme organisiert. Es ist für einen Arzt in einem peripheren Krankenhaus eine völlig unzumutbare Aufgabe, sich um den schwerkranken Patienten und seine Angehörigen zu kümmern und gleichzeitig eine Organentnahme von diesem Patienten zu organisieren. Das bedeutet nämlich, in einem Transplantationszentrum einen Willigen zu finden, der in dieses periphere Krankenhaus reisen will, den am Hause befindlichen Chirurgen um seine Einwilligung bitten, den OP für eine fremde »Crew« freizugeben, einen Neurologen zu finden, der die nötige Hirntoddiagnostik beherrscht und durchführt. Gleichzeitig muss der Patient überwacht, Angehörige müssen getröstet werden. An dieser Personalunion zweier disparater Aufgaben liegt es, dass in Deutschland so wenige Transplantationen durchgeführt werden. Gabriele Löffler, Goslar

Ich habe auf meinem Organspendeausweis der Entnahme von Organen und Gewebe ausdrücklich widersprochen, da ich Ärzten grundsätzlich misstraue, wenn es um Geld geht. Im Kapitalismus wird alles als Ware betrachtet und somit nicht nur der Mensch als Produktivkraft, sondern auch seine Organe. Die Verweigerung der Organspende gehört für mich zu einem der wenigen Bereiche, in denen ich mich der kapitalistischen Verwertung überhaupt noch entziehen kann. Marwin Hens, Publik-Forum online

Ich würde sofort einen Spenderausweis beantragen, wenn mir jemand ein entsprec

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