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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2015
Und der Mensch schuf das Netz
Gott in der digitalen Revolution
Der Inhalt:

Der fatale Lauf der Dinge

von Rudolf Worschech vom 10.04.2015

Winter in Kanada: Der Schriftsteller Tomas (James Franco) arbeitet in einer Hütte auf einem zugefrorenen See an einem Text. Am Telefon streitet er mit seiner Lebensgefährtin, Bauarbeiten zwingen ihn, eine andere Straße durch die verschneite Landschaft zu nehmen. Da passiert es: Von einem Feldweg rauscht ein Schlitten in sein Auto. Erleichtert stellt Tomas fest, dass dem Kind nichts passiert ist, und bringt es zur Mutter, die in einem einsamen Haus lebt. Doch das zweite Kind liegt tot unter dem Auto von Tomas.

Obwohl Tomas juristisch gesehen keine Schuld trifft, wird er mit dem Unglück nicht fertig: Das ist das Thema des kleinen, fast kammerspielartigen Films »Every Thing Will Be Fine«, der seinen Protagonisten in Etappen elf Jahre lang verfolgt. Wim Wenders hat ihn in 3D gedreht und bewiesen, dass damit auch intimes Erzählen möglich is

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