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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
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Was die Affäre Limburg lehrt
Der Inhalt:

So bringen Sie das Abkommen zu Fall

von Maritta Strasser vom 11.04.2014

Wir schreiben das Jahr 2014 nach Christus. Ganz Europa ist von den Freihändlern besetzt. Ganz Europa? Nein, überall leisten kleine gallische Dörfer Widerstand gegen das TTIP. Denn sie haben einen Zaubertrank, der ihnen übermenschliche Kräfte verleiht. Dieser Zaubertrank heißt Engagement. Eine Anleitung in sieben Schritten

Schritt 1: Klickstarter

Mit Online-Petitionen zeigen Sie, dass unsere gallischen Dörfer so klein nicht sind. Etwa 450 000 Menschen unterstützen bereits den Campact-Appell (www.campact.de/ttip). Das Bündnis »TTIP – unfairhandelbar« zielt mit seinem Appell (www.ttip-unfairhandelbar.de/sign-on) auf die Kandidaten/innen zur Europawahl. Nichts spricht dagegen, selbst zweimal zu klicken.

Schritt 2: Weitersagen

Bestimmt kennen Sie irgendjemanden, der von diesen Online-Aktionen noch nichts weiß? Das lässt sich ändern, zumal die Online-Petitionen Ihnen das Weiterleiten von Mails ganz leicht machen.

Schritt 3: Erteilen Sie den Geld-Segen

Die Bündnisse und Initiativen gegen das Freihandelsabkommen planen verschiedene Aktionen und brauchen Geld. Camp act und andere machen eine große Aktion am 5. Mai am Brandenburger Tor in Berlin – und planen Flashmobs und breit angelegte Wählerinformation im Europawahlkampf. Attac organisiert eine Kul.Tour mit Lesungen, Konzerten und Filmen durch Deutschland. PowerShift und das Forum Umwelt und Entwicklung organisieren NGO-Vernetzung und Pressekonferenzen während der Verhandlungsrunden in Washington und Brüssel. Mehr Demokratie e. V., Campact und das Umweltinstitut München bereiten eine mögliche europäische Bürgerinitiative gegen TTIP vor. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, die Katholische Landjugend-Bewegung und die Arbeitnehmer-Seelsorger planen ebenfalls Aktionen. Machen Sie mit. Spenden Sie.

Schritt 4: Jacke anziehen. Und los

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