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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
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Was die Affäre Limburg lehrt
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Ein furchtbarer Preis«

von Claudia Mende vom 11.04.2014
Inam M. (30) musste mit ihren Kindern aus Syrien fliehen. Sie verlor 13 Verwandte. Seit einem Jahr lebt sie in Jordanien
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Ich bin froh und dankbar, dass ich in Jordanien sein kann, aber noch lieber wäre ich wieder zu Hause! Wenn ich über die grünen Hügel Richtung Norden schaue, kann ich erahnen, wo Syrien ist. Meine Heimatstadt Daraa liegt nur etwa dreißig Kilometer entfernt. Dort hat 2011 die Protestwelle gegen Assad angefangen, aber wir haben einen furchtbaren Preis dafür bezahlt.

Ich habe 13 Verwandte verloren, einer meiner Cousins ist auf dem Weg in die Moschee erschossen worden. Einfach so. Wie es meinen Brüdern geht, wusste ich lange Zeit gar nicht. Aber sie sind am Leben. Bilal, mein Mann, war Soldat in der Regierungsarmee. Nach dem Ausbruch der Proteste ist er zur Freien Syrischen Armee desertiert. Es ist ein Wunder, dass es uns beiden und unseren Kindern gut geht.

Im April vor eine