Kein Ökostrom für Palästina
Elektrizität war in den palästinensischen Siedlungen südlich von Hebron lange Zeit ein rares Gut. Das änderte sich vor drei Jahren, als Noam Dotan und Elad Orian, zwei israelische Physiker, in die Wüstenlandschaft kamen. Mit Unterstützung palästinensischer Ingenieure und Spenden von Medico International sowie einer kräftigen Finanzspritze aus dem deutschen Entwicklungsministerium in Höhe von insgesamt 600 000 Euro bauten sie Windräder und Solaranlagen: Inzwischen stehen sie in 16 Gemeinden, rund 1500 Palästinenser haben heute Ökostrom. Doch das Projekt steht möglicherweise vor dem Aus. Denn Israel droht mit dem Abriss mehrerer Anlagen.
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