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Wasser nur noch gegen Vorauskasse

von Gerhard Klas vom 07.04.2006
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Knappe Waren sind in der Welt des globalisierten Kapitalismus interessante Objekte. Noch befinden sich 90 Prozent der weltweiten Wasserversorgung in öffentlicher Hand, aber wo Gewinne locken, stehen private Investoren Schlange: zum Beispiel bei der Wasserversorgung. Dabei ist ihnen angesichts der armen Bevölkerung vor allem die Zahlungsdisziplin wichtig. Um die zu erhöhen, installieren sie so genannte Prepaid-Systeme, zum Beispiel auf den Philippinen, in Namibia, Ägypten, Tansania oder China. Das System funktioniert wie beim Telefonieren mit einer Karte: Ist das Guthaben auf der Karte aufgebraucht, sitzt der Kunde auf dem Trockenen.

Als wichtigstes Pilotprojekt in der Dritten Welt gilt die südafrikanische Wirtschaftsmetropole Johannesburg und ihr Township Soweto. Das noch staatliche Wasserversorgungsunternehmen Johannesburg Wate

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