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Gesetz des Wettbewerbs

von Kristian Stemmler vom 07.04.2000
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Es funktioniert nach dem Muster des Pawlowschen Hundes: Alle paar Wochen schlagen die Wellen der Empörung über einer Fernsehsendung, einem Werbeplakat oder Schlagertext zusammen. So jetzt bei »Big Brother«. Medienexperten, Journalisten und Kirchenleute prangern die »Verletzung der Menschenwürde« an und fordern ein Verbot. Bei der Sendung werden die Teilnehmer fast pausenlos gefilmt, die Zuschauer stimmen ab, wer ausscheidet und wer am Ende als Gewinner übrig bleibt. So schlimm das Menschenexperiment von RTL 2 auch ist - die Kritik greift zu kurz.

»Big Brother« hält der Gesellschaft unfreiwillig einen Spiegel vor. Wer genau hinsieht, erkennt, dass die Teilnehmer sich verhalten wie alle Menschen in der Gruppe: Sie versuchen, Beziehungen aufzubauen. Nur kann und soll nach den Regeln des Projektes in den Containern eben keine fun