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Respekt des Herzens

Beten, singen, schweigen: Das interreligiöse Friedensgebet in Berlin
von Ulrike Scheffer vom 22.03.2019
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Die meisten Demonstrationen sind laut. Anders jene, die seit 17 Jahren an jedem ersten Sonntag im Monat auf dem Gendarmenmarkt stattfindet. Auf dem Plakat, das die Initiative entfaltet, steht: »Inter-religiöses Friedensgebet – betend den Mut finden zum Sprechen«. Mal gruppieren sich darum dreißig Personen, manchmal sind es weniger als zehn. Sie gehören unterschiedlichen Religionen an und wollen gemeinsam ein Zeichen für den Frieden setzen. Wie das gehen kann und ob es überhaupt möglich ist, hat in der Gruppe immer wieder Debatten ausgelöst. Einige verließen den Kreis. Ein harter Kern um den Jesuiten Christian Herwartz jedoch ist dabeigeblieben. »Dahinter verbirgt sich eine gewisse Sturheit durchzuhalten«, sagt Initiatorin Anna Sophia Augustin.

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