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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2014
Das Genmais-Komplott
Wie Konzerne eine Technologie durchsetzen, die keiner will
Der Inhalt:

Buchbesprechungen

vom 28.03.2014

Manfred G. Schmitt
Der deutsche Sozialstaat
bsr 2764. 128 Seiten. 8,95 €

Auf knappem Raum eine kluge historische und systematische Darstellung der Bauelemente der deutschen Sozialpolitik, bis hin zu den aktuellen Bestimmungen des Sozialstaates und der Sozialstaatsreformen. Ein kritischer Vorbehalt gegenüber der ökonomischen Belastung der Gesellschaft und der Politik durch Sozialstaatselemente ist beim Autor nicht zu übersehen. Doch es fehlt an hilfreichen Hinweisen, wie denn die ansonsten gelobte Erfolgsgeschichte des deutschen Sozialstaats unbeschädigt weiterentwickelt werden kann. Norbert Copray

Barbara Maria Mutschler
Grenzland
Johanna Nordländer Verlag. 124 Seiten. 16,90 €

Die Autorin versucht, das Sterben als einen individuellen Weg zu beschreiben. »Individuation« nennen es Psychoanalytiker: ein Ereignis, das jeder Sterbende für sich selbst unterschiedlich erlebt. In der Realität der Sterbebegleitung bedeutet das, sich einzulassen auf die Wünsche, Ängste und Hoffnungen der Sterbenden. In Kliniken, Pflegeheimen, ja selbst in Hospizen ist das oft schwer oder gar nicht zu schaffen. Grenzland-Erfahrungen sind deshalb für viele Sterbende oft auch traumatisch. Die Autorin will das ändern. Ihre Botschaft: Im Sterbeprozess offenbart der Mensch seine eigentliche Persönlichkeit. Aus eigenen Erfahrungen weiß sie, dass Sterbende sich öffnen, sich sozusagen outen, wer sie wirklich sind, und dadurch leichter sterben. »Man muss es nur zulassen.« Grenzland versteht die Autorin als Sterbeprozess mit all seinen Phasen. Sie hat erfahren, welche Hilfen dabei guttun, damit die Grenze in Würde überschritten werden kann: Rituale etwa, auch Stille, Schmerzfreiheit oder ein Gebet. Mutschlers Gedanken sind nicht neu. Doch gelingt es ihr, die wissenschaft lichen Erkenntnisse mit Beispielen aus der Praxis zu verknüpfen. Monika Herrmann

Arne Næss
Die Zukunft in unseren Händen
Peter Hammer. 356 Seiten. 28 €

Die einzige Frage, die ich nach der Lektüre habe: Warum kommt das Thema so spät auf den Tisch? Warum erst nach dem Tode des norwegischen Philosophen 2009, der sich unter anderem mit der Erstbesteigung des Tirich Mir am Hindu

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