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Schrei nach Freiheit

Wenn die Basisbewegungen zum Weltsozialforum nach Tunesien kommen, erleben sie ein gespaltenes Land: Die Mächtigen fürchten das Volk, doch die Zivilgesellschaft lebt
von Thomas Schneider vom 22.03.2013
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Wer Tunesier fragt, was sie auszeichnet, erhält oft die knappe Antwort: »Gastfreundschaft«. Darauf sind sie stolz, aber nicht nur das: Gäste zu empfangen ist quasi Teil der Staatsräson in dem Land, dessen wichtigste Industrie der Tourismus ist. Vor dem 22. März kommen nun Gäste aus der ganzen Welt, die nicht die Hotels entlang der Mittelmeerküste füllen werden: Das Weltsozialforum 2013, der zweijährliche globale Treffpunkt von Menschenrechtsgruppen und Kritikern der herrschenden Weltwirtschaftsordnung, findet in Tunis statt.

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