Norbert Arntz
»Dieser Papst betont, dass eine Globalisierung ohne Solidarität die Armen gesellschaftlich ausschließt. Als ich ihn 2007 im brasilianischen Aparecida kennenlernte, während der Generalversammlung der Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik, hat er als Kardinal diesen kritischen Gedanken auch in das Schlussdokument hineingeschrieben. Ich hoffe, dass er der Linie der Konzilsväter folgt, die 1965 den Katakombenpakt geschlossen haben, und dass sich mit seiner Hilfe das Wort Johannes’ XXIII. in Tat und Wahrheit umsetzt: ›Die Kirche ist zwar die Kirche aller, aber vornehmlich die Kirche der Armen.‹«
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Norbert Arntz, geboren 1943, hat viele Jahre als Armenpriester in den Anden gelebt.
Er arbeitet heute am Institut für Theologie und Politik in Münster und lebt in Kleve.
