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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2012
Gesellige Einzelgänger
Pilgern: Sich selbst auf der Spur – und vielleicht auch Gott
Der Inhalt:

Jesus der Hund

von Hartmut Meesmann vom 04.05.2012
Der Mann aus Nazareth war ein kynischer Weisheitslehrer. Deshalb gehört er allen Menschen und nicht nur den Christen. Ein Gespräch mit dem Religionswissenschaftler und Theologen Bernhard Lang
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Herr Lang, Sie haben in Ihrem Buch »Jesus der Hund« dargestellt, aus welchen Traditionen sich das Denken des Jesus von Nazareth speist: aus der Tradition des Propheten Elija und aus der Philosophie der hellenistischen Kyniker. Wie sind Sie darauf gestoßen?

Bernhard Lang: Weil ich zusammen mit meinem Kollegen Peter Eicher an der Universität Paderborn ein Seminar zum Thema Glück abhalten wollte, vertiefte ich mich in antike Glücksphilosophien, darunter auch die der Kyniker. Und dabei machte ich dann überraschende Entdeckungen, gerade auch im Blick auf das Neue Testament.

Sie entdeckten Jesus als kynischen Philosophen, als »Hund«. Das Wort Hund leitet sich vom griechischen Wort Kyon ab. Als Hunde wurden Vertreter jener Philosophenschule beschimpft, die mitte