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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2020
Menschen statt Grenzen
Wie eine Feministische Außenpolitik die Welt verändern könnte
Der Inhalt:

Muslim-Pride-Demo

vom 13.03.2020

Am Anfang stand ein erfolgreiches Crowdfunding, jetzt findet sie tatsächlich statt: Die erste muslimische LGBTIQ-Demo weltweit ist für den 11. April in London angesetzt – sozusagen ein »Christopher-Street-Day« der Muslime. Die Veranstaltung könnte einen Durchbruch zu mehr Akzeptanz von lesbischen, schwulen und queeren Menschen in der muslimischen Weltgemeinschaft markieren. Im Islam ist eine sexuelle Orientierung jenseits der Mainstream-Heterosexualität noch immer weitgehend tabuisiert. In zahlreichen muslimisch geprägten Ländern werden offen homosexuell lebende Menschen sozial stigmatisiert und juristisch sanktioniert. Auch Tötungsdelikte, die an schwulen und lesbischen Menschen verübt wurden, sind aus verschiedenen Ländern der Welt bekannt. Für das Crowdfunding warben die Initiatoren mit den Worten: »Wir LGBTIQ-Muslime sind oft isoliert und erleben regelmäßig homophobe, biphobe, transphobe und islamophobe Übergriffe.«

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