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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2015
Kann Religion Frieden?
Was die Macht des Terrors bricht
Der Inhalt:

Religionen für Naturschutz

Vertreter von neun Religionsgemeinschaften haben ein stärkeres Engagement zum Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt vereinbart. Bei einem Dialogforum »Religionen und Naturschutz« in Bonn vereinbarten die neunzig Teilnehmenden, dass es künftig eine interreligiöse Woche zum Thema Naturschutz und biologische Vielfalt geben soll. Sie könnte im Anschluss an den jährlichen »Ökumenischen Tag der Schöpfung« stattfinden, den die christlichen Kirchen jeweils am ersten Freitag im September begehen. Auch sollen Freiflächen um Synagogen, Tempel, Kirchen, Moscheen und Friedhöfe herum noch stärker als bisher Orte der biologischen Vielfalt werden. Für Gemeinden, Schulen und ähnliche Einrichtungen ist die Bildung interreligiöser Teams vorgesehen, die angesichts unterschiedlicher religiöser Traditionen die gemeinsamen Aufgaben bei der Bewahrung der Natur darstellen und diskutieren sollen. Geplant ist außerdem der Aufbau eines Netzwerks der Religionen für den Naturschutz. An der Veranstaltung in Bonn nahmen Juden, Christen, Muslime, Buddhisten, Hindus, Jesiden, Bahai, Aleviten und Sikhs teil.

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