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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2015
Kann Religion Frieden?
Was die Macht des Terrors bricht
Der Inhalt:

Leserbriefe

Es reicht

Zu: »Anders wachsen, jetzt!« (3/15, Seite 12-15)

Wolfgang Kessler bringt es in seinem Artikel über unseren Wachstumswahn – wie immer – auf den Punkt: »So kann es nicht weitergehen.« Wer von uns auch nur halbwegs bei Verstand ist, weiß, dass unsere Konsum- und Wegwerfgesellschaft unseren Planeten unbewohnbar machen wird. Und das müssten wir eigentlich schon seit über vierzig Jahren wissen: Zitat aus dem Vorwort des Berichtes »Die Grenzen des Wachstums« (Club of Rome): »Das Fazit ist eindeutig: Unser Bevölkerungs- und Produktionswachstum ist ein Wachstum zu Tode. Der teuflische Regelkreis – die Menschheitszunahme als Ursache und Folge der Ausplünderung unseres Lebensraums – kann nur durch radikale Änderung unserer Denkgewohnheiten, Verhaltensweisen und Gesellschaftsstrukturen durchbrochen werden. Fortschrittsglaube und Leistungswille dürfen sich nicht länger an der Zuwachsrate des Bruttosozialproduktes ausrichten.« Warum haben wir fast ein halbes Jahrhundert dieses Fazit verdrängt, nicht zur Kenntnis genommen, kleingeredet, vergessen …? Wir müssen dringend eine Suffizienzgesellschaft (es reicht, es ist genug) werden, sonst »ist es aus mit uns« (O-Ton Astronaut Alexander Gerst vor Schülern in Darmstadt). Ulrich Viefhaus, Ostfildern

»Manche … holen sich ihr Buch, ihre CD, ihre DVD in Ausleihzentralen …« Hervorragend! So fördern sie ganz bestimmt die Kulturschaffenden, die dann wirklich von Luft und Liebe leben können. Hans-Otto Kloos, Publik-Forum online

Ihr Vorschlag: »Die gute Wirtschaftslage bietet die große Chance für die Abkehr vom Immer-mehr und die vier Schritte 1. Ressourcen besteuern – Klima schonen, 2. Geld für Bildung statt für den Crash, 3. mehr Zeit statt mehr Geld und 4. teilen statt kaufen« – sprechen mir aus dem Herzen. Dass die »Preise endlich die Wahrheit sagen« würden, wenn für Rohstoffe angemessene Preise zu zahlen wären, hat Franz Alt schon vor Jahren bekannt gemacht. Aber dass jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist, haben wir Ihrer ökonomischen Einsicht zu verdanken. – Dass Geld endlich für die Zukunft unserer Kinder oder Enkelkinder, nämlich für deren Bildung anstatt für den Gewinn weniger und die Zerstörung der

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