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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2014
Platzt der Traum?
Ukraine: Wie die Europäische Union Frieden und Demokratie stärken kann
Der Inhalt:

Neue Spurenzum Glück

von Bettina Rühl vom 14.03.2014
Die kongolesische Journalistin Passy Mubalama traf Kinder, die der Krieg zu Waisen gemacht hat. Das hat ihr Leben verändert
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Die Petroleumlampe wirft ein warmes Licht auf die Kinder, die aufmerksam lauschen. Sie hören der zwölfjährigen Bahati zu, die eine Geschichte erzählt. Darin geht es um eine Stiefmutter, die ihre nicht-leibliche Tochter töten wollte, und am Ende selbst ihr Leben verlor, während das Mädchen dem von der bösen Stiefmutter gelegten Hinterhalt entkam.

Die Kinder sitzen auf dem nackten Betonboden, manche im Schneidersitz, einige haben die Beine vor die Brust gezogen, nur einige der Jüngsten sind eingeschlafen. Gewiss, Bahatis Märchen ist hart. Jedoch kaum weniger brutal als die Vergangenheit der achtzehn Kinder, die jetzt am Abend in diesem Holzhaus in Goma sitzen, der von Krisen gebeutelten Hauptstadt der ostkongolesischen Provinz Nordkivu: Sie sind entweder Waisen, oder sie haben während der seit Jah