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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2014
Platzt der Traum?
Ukraine: Wie die Europäische Union Frieden und Demokratie stärken kann
Der Inhalt:

In der Fastenzeit: Verzicht auf Plastik

vom 14.03.2014
PFplus

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Fasten einmal anders: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft dazu auf, bis Ostern auf Plastik zu verzichten. Die christliche Fastenzeit wird als Anlass genommen, um auf die verheerenden ökologischen Folgen aufmerksam zu machen, die Plastikmüll verursacht. Der BUND-Abfall-Experte Rolf Buschmann nennt erschreckende Zahlen: »Die Deutschen benutzen jährlich ungefähr sechs Milliarden Plastiktüten, von denen die einzelne Tüte durchschnittlich nur 25 Minuten gebraucht wird.« Die Menge an Plastikmüll habe sich in Deutschland seit den 1990er-Jahren verdoppelt. Die in den Weltmeeren landenden Plastikabfälle verschmutzen die Ozeane und führen zum Tod vieler Meerestiere. Schätzungen der Meeresschutzorganisation Oceana zufolge werden jede Stunde weltweit rund 675 Tonnen Müll direkt ins Meer geworfen – die Hälfte davon aus Plastik. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete schon vor sechs Jahren von einem Plastikteppich im Pazifik, der so groß sei wie Mitteleuropa. Nun wird das verstärkt problematisiert: Das Bonner Netzwerkprojekt Plastiktüte? Nein danke! hatte im vergangenen Jahr bereits zum Plastikfasten aufgerufen. Der EU-Umweltkommissar Janez Potocnik erklärte 2014 zum »Jahr des Abfalls«. Und das Europäische Parlament fordert in einer im Januar verabschiedeten Resolution, die EU solle verbindliche Recycling-Ziele für Plastikmüll einführen. Bis es so weit ist, kann jeder Einzelne gemeinsam mit dem BUND aktiv Plastikfasten.