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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2012
Ich glaube
Der Konflikt um das Bekenntnis der Christen
Der Inhalt:

Gottes Geist in Mega-Städten

von Christian Modehn vom 04.05.2012
Was macht die Religion mit der Stadt? Architekten, Geografen und Soziologen schauen bei einer Tagung in Berlin genau hin – und entdecken die Gestaltungsmacht der Pfingstkirchen
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In Kiew, der Hauptstadt der Ukraine – sie hat drei Millionen Einwohner –, hat Gott eine eigene Botschaft: »Embassy of God« nennt sich dort die größte Pfingstkirche mit 25 000 Mitgliedern. Ihr Gründer ist der aus Nigeria stammende Journalist Sunday Sunkanmi Adelaja. Inzwischen hat er für seine Embassy Church in 45 Ländern Filialen geschaffen. Sie widmen sich – neben dem inbrünstigen Gebet – der Betreuung von Alkoholkranken und Drogenabhängigen.

In Nairobi, der Hauptstadt Kenias – sie hat ebenfalls drei Millionen Einwohner –, haben mehr als tausend Missionare aus Südkorea ihr »Hauptquartier« bezogen: Allein die Manmin Church of Jaerock Lee verfügt in Kenia über 600 Gemeinden. Die Koreaner in Afrika nennen ihre Missionstätigkeit »Kreuzzüge«, s