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Wie rot-grüne Macher die Christen vergrätzen

von Reinhold Hemker vom 10.03.2000
Ein Sozialdemokrat und seine Bedenken gegen eine technokratische »Ego-Politik«.
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Geht es in der Politik nur darum, Einzel- und Gruppeninteressen zu bündeln und umzusetzen? Tatsächlich wird die Politik so wahrgenommen: Weil das Interesse gesellschaftlicher Organisationen und Initiativen im Vordergrund steht, nehmen Bürgerinnen und Bürger Politik immer mehr als etwas wahr, was nur noch wenig mit einer ethischen Zielsetzung zu tun hat. Menschen, die sich im christlich-idealistischen Sinne engagieren, klammern daher die Politik immer mehr aus.

Dass eine ethische Orientierung dem politischen Denken und Handeln konträr gegenübersteht - das muss nicht so sein. Denn Politik hat ja nicht nur eine »Ego-Funktion«, sondern auch eine »Pro-Funktion«. Und das Verhältnis von Christen zu Gesellschaft und Staat ist eigentlich kein prinzipielles Nebeneinander oder prinzipielles Gegeneinander, sondern eher ein Bezug. Wenn ei