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Allen wohl - und niemand weh?

von Hartmut Meesmann vom 10.03.2000
Die EKD hat ein Konsens-Papier zu homosexuellen Partnerschaften produziert, kritisiert den Staat - und will ansonsten keinem weh tun
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Hermann Barth, Vizepräsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), gibt es frank und frei zu: Die jüngste Stellungnahme seines Amtes zu den Plänen der Bundesregierung, den Rechtsschutz für gleichgeschlechtliche Paare zu verbessern, sei so angelegt, dass sie von allen Positionen innerhalb der Kirche akzeptiert werden könne. »Die evangelische Kirche schlägt sich in dieser Frage nicht auf eine Seite«, erläuterte Barth in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst. Vor allem sei es den Autoren darum gegangen, auch jene Menschen »mitzunehmen, die der Homosexualität mit Ablehnung oder mit Vorbehalten begegnen«. Das Ergebnis: Die EKD ist zwar dafür, Diskriminierungen schwuler und lesbischer Paare abzubauen; sie ist aber gegen die eingetragene Partnerschaft, weil eine Verwechslung mit der Ehe unbedingt ver