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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2014
Der Superpapst
Franziskus begeistert – doch wohin steuert er die Kirche?
Der Inhalt:

Bloß keine unbequemen Fragen

von Franz Segbers vom 28.02.2014
Lange haben die Kirchenspitzen hinter verschlossenen Türen um das neue ökumenische Sozialwort gerungen. Jetzt liest es sich wie das kirchliche Begleitheft zur Großen Koalition
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Das neue ökumenische Wirtschafts- und Sozialwort ist da. Endlich. Sein Titel lautet: »Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft«.

Es hatte viel Druck gebraucht, bis die Kirchenspitzen sich dazu durchringen konnten. Auf dem Ökumenischen Kirchentag in München 2010 bekräftigte ein ökumenisches Netzwerk die Forderung nach einem Sozialwort mit 10 000 Unterschriften. Vier Jahre später ist daraus eine »Initiative für eine Diskussion über eine Erneuerung unserer Wirtschafts- und Sozialordnung« geworden – so lautet der Untertitel. Sie will das Wirtschafts- und Sozialwort aus dem Jahr 1997 weiterschreiben. Allerdings mit einem Unterschied: Damals organisierten die Kirchen einen breiten Diskussionsprozess. Das nun veröffentlichte Wort ist ein Expertenpapier ohne e