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Hanna stört

von Annette Lübbers vom 26.02.2010
Sie bezeichnet sich selbst als Vollzeitaktivistin, und in ihrem Buch »Radikal mutig« gibt sie eine Anleitung zum Anderssein
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Hanna Poddig ist gut gelaunt. Dabei ist es bitterkalt zu dieser frühen Morgenstunde vor dem Amtsgericht in Husum. Sie und ihre Mitstreiter sind früh aufgestanden und haben das alte Gebäude, in dem das Amtsgericht in der norddeutschen Provinzstadt tagt, hübsch dekoriert. Über dem wuchtigen Eingangstor hängt ein Transparent, auf dem vier schwarze Skelette auf weißem Grund unter der Überschrift »Spiel mir das Lied vom Tod« tanzen. Zwischen zwei Bäumen hängt ein weiteres mit der Aufschrift: »Beim Bund ist alles doof.« Ein drittes wird später im Gerichtsgebäude entrollt: »Frieden leben statt Krieg wählen.« Darüber eine Reihe von Soldatenhelmen mit den Parteinamen SPD, CDU, Grüne und FDP. Diesen Ort hat sich die 24-jährige Hanna Poddig für ihre kleine Demo nicht freiwillig ausgesucht. Um neun Uhr wird die zierliche Berlinerin sich ve