Zur mobilen Webseite zurückkehren

Todesstoß für Todesstrafe?

von Norbert Sommer vom 22.02.2008
Katholiken kämpfen erfolgreich gegen das staatlich erlaubte Töten. Jetzt will der Vatikan einen Feldzug auch gegen die Abtreibung
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt. 1994 und 1999 fand sich noch keine Mehrheit in der UN-Vollversammlung für eine Resolution gegen die Todesstrafe. Doch Ende 2007 stimmten 104 Staaten dafür, 54 dagegen bei 29 Enthaltungen. Damit wurde eine mühsam erkämpfte Kompromiss-Resolution verabschiedet, die zwar nicht die sofortige Abschaffung der Todesstrafe fordert, aber ein Moratorium zur Aussetzung der Vollstreckung von Todesurteilen. Das betrifft derzeit weltweit etwa 20 000 Häftlinge in Todeszellen.

Dieses Moratorium ist leider nicht bindend. Doch erhoffen sich die Unterstützer zunehmenden, weltweiten moralischen und politischen Druck, die Verhängung der Todesstrafe zu überdenken und eine Kursänderung herbeizuführen. 88 UN-Mitgliedsstaaten haben die Todesstrafe inzwischen abgeschafft; 42 wenden sie derzeit nicht an; aber 62 St