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Primitiv und gehässig

Ein Kinderbuch stößt auf Protest: Es polemisiert gegen Religionen. Geholfen ist damit keinem - nicht mal den Religionskritikern
von Hartmut Meesmann vom 22.02.2008 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Schlimme antisemitische Ressentiments« muss sich Michael Schmidt-Salomon jetzt vorwerfen lassen. Doch dieser Vorwurf dürfte so nicht zutreffen. Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung hat - auf der Welle der neuen atheistischen Religionskritik reitend - mit seinem agitatorischen Kinderbuch »Wo bitte geht's zu Gott?, fragte das kleine Ferkel« kein antisemitisches, sondern ein insgesamt antireligiöses Werk vorgelegt. Denn es wird nicht nur das Judentum als gewalttätiges »Wahnsystem« verunglimpft; in derselben Weise vorgeführt werden auch - und nicht weniger primitiv und gehässig - Christentum und Islam.

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