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Grenzerfahrung mit Puma

von Anita Rüffer vom 22.02.2008
Kein Entkommen vor sich selbst: Jedes Jahr geht Ralf Param Pfeifer auf Visionssuche in die Wildnis - allein und ohne Essen
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Es war um die Jahrtausendwende. Ein Herbst in der Hochwüste von Ostkalifornien, etwa 100 Meilen südlich vom Death Valley. Hand in Hand hatten sie in einem Steinkreis gestanden, bereit, die Schwelle zu überschreiten. Die Schwelle in ihre ganz eigene Welt: vier Tage und Nächte nur mit sich und der Natur, ohne Essen, ohne Dach über dem Kopf, ohne Fernseher, ohne Bücher und ohne Handy. Allenfalls ein Tagebuch war erlaubt.

In seinem Freiburger Büro erinnert sich Rolf Param Pfeifer an seine erste Visionssuche: »Ich habe gespürt: Jetzt geht's los.« Es war so weit. Schweigend löste er sich von den anderen im Kreis und steuerte seinen am Tag zuvor ausgekundschafteten Platz an. Von da an, so will es das von den Lakota-Indianern abgeschaute Ritual, galt er für die anderen als »unsichtbar«. Obwohl die Gruppe sich vier Tage lang auf diesen Mo