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Fremde Welten einer Porno-Zarin

Die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City lenken den Blick auf das Leben der Mormonen: Heiliges und Unheiliges im berühmtesten Tal von Utah
von Ingrid Kölle vom 22.02.2002
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Die Winterolympiade hat Salt Lake City ins internationale Rampenlicht gestellt. Mit der Stadt geriet aber auch die Kirche der Mormonen, die hier ihr Zentrum hat, in die Kritik. Im vergangenen Jahr hatte Kirchenpräsident Gordon Hinckley die Spiele sogar als einen »Triumph des Glaubens« dargestellt und eine Prophezeiung des einstigen Mormonenführers Brigham Young zitiert: »Könige und Herrscher und die Weisen der Welt werden uns besuchen, während die Sündhaften und Übeltäter uns wegen unserer komfortablen Wohnungen und unseres Besitzes beneiden.« Salt Lake City und der Bundesstaat Utah haben sicherlich eine der geringsten Kriminalitätsraten in den USA, ausgezeichnete Kultur- und Forschungseinrichtungen sowie sehr gute Schulen und Krankenhäuser. Der rigide Moralkodex, versteckte Polygamie und die repressive Politik der Mormonen gerieten jedoch ebenso in die Schlagzeilen. Ihre Versuche, der Welt ein modernes, fortschrittliches Image zu zeigen, waren nicht immer gelungen.

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