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Siege mit Pfeil und Bogen und vor Gericht

von Luis Angel Saavedra vom 25.02.2000
Nach jahrelangem zähem Ringen: Erfolge im Kampf gegen das Erdöl-Unternehmen Texaco.
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Ecuadors Indianer-Dachorganisation Conaie hat seit Jahresbeginn weltweit Schlagzeilen gemacht. Die indianische Bevölkerung des Andenlandes war maßgeblich am Sturz des Präsidenten Jamil Mahuad beteiligt. Wenig bekannt ist jedoch über ihren jahrelangen zähen Kampf gegen die Umweltzerstörung, verursacht durch die Erdölfirmen im ecuadorianischen Amazonas-Tiefland. Im letzten Jahresdrittel 1999 haben indigene Organisationen gegen Erdöl-Multis wichtige Siege errungen. Kürzlich erhielt das Bündnis für die Verteidigung des Amazonas in einer Klage gegen den US-Konzern Texaco Recht. In dem seit 1993 vor einem New Yorker Gericht anhängigen Verfahren forderte das Amazonas-Bündnis Entschädigung für die schweren Umweltzerstörungen durch 20 Jahre Erdölförderung auf ihrem Territorium im Nordosten Ecuadors. Nach Angaben der Kläger hat Texaco zwisch