»Gäbe es den Papst nicht, man müsste ihn erfinden«
Anfang zwanzig war Gerhard Mester, als er schwer erkrankte: Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Das war während der Zivildienstzeit, als der junge Kriegsdienstverweigerer in einer Pfarrgemeinde tätig war und sogar überlegte, Theologie zu studieren. Er besiegte die tückische Krankheit. »Ich brauchte den Krebs, um mich aus lähmenden Bindungen zu befreien«, sagt der 44-jährige Karikaturist heute im Rückblick. Ein freieres, befreiteres Leben begann - ohne ein Theologiestudium und mit einiger Arbeit an sich selbst.
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Datum der Erstveröffentlichung: 25.02.2000

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