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Eiskalte Oase für Pinguine

Im antarktischen Weddelmeer finden Pinguine Zuflucht. Aber es ist in Gefahr.
vom 11.02.2022
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Bitte keine Menschen: Pinguine in der Arktis. (Foto: Robert Harding/Alamy Stock Photo)
Bitte keine Menschen: Pinguine in der Arktis. (Foto: Robert Harding/Alamy Stock Photo)

Das antarktische Weddellmeer bietet nach aktuellen Untersuchungen von Wissenschaftlern des Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise Pinguinen einen Zufluchtsort vor der Klimakrise. Die Kolonien der Adélie-Pinguine seien in etwa so groß wie bei den vergangenen Erhebungen vor mehr als zehn Jahren, teilte Greenpeace mit. Notwendig sei daher der Abschluss einer Schutzvereinbarung für die Antarktis, über die derzeit verhandelt werde. Das Weddellmeer sei nicht immun gegen die Klimakrise, sagte Heather J. Lynch, Ökologieprofessorin in New York und eine der Expeditionsleiterinnen an Bord der Arctic Sunrise. »Aber es scheint, dass die in diesem Gebiet brütenden Adélie-Pinguine hier von den schlimmsten Bedrohungen verschont bleiben.« Derzeit ist das Schiff der Umweltschützer auf Expeditionstour in der Antarktis, um Daten zu sammeln, die den Vorschlag für ein Schutzgebiet im Weddellmeer voranbringen. Darüber verhandelt die Antarktis-Kommission CCAMLR seit fast zehn Jahren. Laut Greenpeace braucht die Antarktis jetzt großflächige Schutzgebiete ohne jede menschliche Nutzung. Es bestehe sonst die Gefahr, dass die Pinguine diesen Zufluchtsort verlieren.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 3/2022 vom 11.02.2022, Seite 26
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