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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2015
Anders wachsen, jetzt!
Die gute Wirtschaftslage bietet die große Chance für die Abkehr vom »Immer-mehr«
Der Inhalt:
Sozialprotokoll

»Ich bin voll Hoffnung«

von Constanze Bandowski vom 13.02.2015
Jhony Gilmer (22) stammt aus einer armen Quechua-Gemeinde im Hochland von Peru. Als Erster aus seiner Familie wird er studieren

Die Stadt Ayacucho, in der ich jetzt lebe, ist ziemlich klasse. Hier gibt es Internet, Cafés, Universitäten – alles Mögliche. Man kann viel unternehmen und trifft die verschiedensten Leute. Wo ich herkomme, gibt es das alles nicht. Mein Dorf liegt eine halbe Tagesreise mit dem Bus entfernt hoch oben in den Anden. Es heißt Unión Portrero und gehört zu der indigenen Gemeinde Quispillaccta auf knapp 4000 Metern Höhe.

Alle dort sind Quechua. In meiner Familie wird auch nur Quechua gesprochen. Die Alten können zum Teil gar kein Spanisch. Sie können auch nicht lesen oder schreiben. Wir sind einfache Bauern, und die Armut ist groß. Aber wir lieben und ehren »Pacha Mama«, unsere Mutter Erde. Wir lieben unsere Felder, Wiesen und Weiden, die Berge, den Himmel, den Regen und natürlich unsere »papa«, die Kartoffeln. Wir glauben an unsere traditionellen Got

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