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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2015
Anders wachsen, jetzt!
Die gute Wirtschaftslage bietet die große Chance für die Abkehr vom »Immer-mehr«
Der Inhalt:

Die Tochter des Mönchs

von Christian Modehn vom 13.02.2015
Kein Heiliger: Viele Aspekte von Thomas Mertons Leben werden verschwiegen – und auch sein Tod gibt Rätsel auf

Als Thomas Merton 1941 Mönch wird, ist er Vater eines unehelichen Kindes, gezeugt in Cambridge, England. Die Tochter stirbt in London bei Luftangriffen. 1948 will Merton in seinem Buch »The Seven Storey Mountain« auch über seine Vaterschaft sprechen. Aber der Orden übt Zensur aus: Die »Seriosität« ihres schon damals berühmten Mitglieds soll geschützt werden. Später bekennt Merton: »Das Buch ist gar nicht mehr meins«, es sei zu schlicht und »fromm«. Merton nennt später sein Kloster »willkürlich, unverständig, entmutigend, gefühllos, verrufen und absurd«.

Der vielseitig interessierte Mönch attackiert den Vietnamkrieg; er lädt die Brüder Berrigan, Friedensaktivisten, ein. Bald nennt man ihn einen Kommunisten – in den USA eine Art Rufmord.

1966 verliebt sich Thomas Merton in eine Krankenschwester. Die innig Geliebte

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