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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2015
Anders wachsen, jetzt!
Die gute Wirtschaftslage bietet die große Chance für die Abkehr vom »Immer-mehr«
Der Inhalt:

Die Lehren aus dem Ur-Trauma

von Reinhard Salomon vom 13.02.2015
Wer Muslime ausgrenzt, steht im Widerspruch zu biblischen Werten

Einer der ältesten und wichtigsten Quellen des Judentums, der Dekalog (Zehn Gebote), findet sich im Alten Testament und beginnt mit den Worten: »Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.« Das Volk Israel erinnert sich hier an seine Befreiung aus Ägypten, aus der Sklaverei. Es bekennt sich zu seinem Gott, der auf der Seite der misshandelten Fremden und gegen jede Diskriminierung steht.

Dieses »Ur-Trauma« des Volkes Israel, als Fremde diskriminiert worden zu sein, hat an vielen Stellen des Alten Testaments seine Spuren hinterlassen. So bestimmt gerade der Schutz der schwächsten Glieder der damaligen Gesellschaft, der »Fremden, Witwen und Waisen«, die jüdische Sozialgesetzgebung. Weil sie ohne den Schutz der Großfamilie auskommen müssen, lässt sich der moralische und religiöse Zustand der Gesellschaft daran a

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