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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2014
Der große Traum
Während im Westen die Euro-Angst grassiert, brennen die Osteuropäer für die europäischen Werte
Der Inhalt:

Kämpfer mit Humor

von Holger Zimmer vom 14.02.2014
Der britische Regisseur Ken Loach macht Filme für eine solidarischere Welt. Auf der Berlinale bekommt er nun den »Goldenen Ehrenbären«
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Ken Loach ist ein zurückhaltender Mann. Egal ob am Filmset oder in einem Interview – Loach spricht mit leiser, sanfter Stimme. Sein Werk allerdings zeigt Rückgrat, Engagement und eine klare politische Haltung. Auch im Alter von 77 Jahren hat der Filmemacher sich einen scharfen Blick bewahrt: »Wir brauchen ein neues Europa« – so sagte er kürzlich, auf die aktuelle politische Lage angesprochen, »wir sind alle Opfer des Neoliberalismus.«

Ken Loach stammt aus den britischen Midlands. Geboren ist er am 16. Juni 1936 in Warwickshire. Sein Vater ist Elektriker, doch dank eines Stipendiums kann er in Oxford Jura studieren. Dort kommt er mit dem Theater in Kontakt, versucht sich kurzzeitig als Schauspieler. Sein schauspielerisches Talent allerdings sei miserabel, sagt er. So findet er schnell seinen Weg