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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2017
Bevor es zu spät ist
Wie junge Menschen vor gewaltbereiten Salafisten bewahrt werden können
Der Inhalt:

Drei Herren erkunden die Welt

vom 27.01.2017

Ausstellung. »Ein Muslim, ein Christ und ein Jude ...« – mit diesen Worten beginnen in Israel viele Witze. Eran Shakine, Künstler aus Tel Aviv, nutzt die drei Gläubigen als wiederkehrendes Motiv für seine großformatigen Zeichnungen. Bis zum 5. März sind diese im Jüdischen Museum in Berlin zu sehen. Mit seinen Bildern setzt sich Shakine humorvoll mit der Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Muslimen, Christen und Juden auseinander. Auf jeder der vierzig Zeichnungen auf Papier und Leinwand sind drei Männer zu sehen – gekleidet wie Gentlemen aus dem 19. Jahrhundert – die die drei monotheistischen Weltreligionen verkörpern. In den Zeichnungen begegnen sie Personen wie Moses, Buddha und Nelson Mandela. Bezeichnend ist, dass sie alle gleich aussehen und sich so nicht sagen lässt, wer welche Religion vertritt. »Wenn man all das entfernt, was wir nutzen, um uns voneinander abzugrenzen, haben alle das gleiche Grundbedürfnis: glücklich zu sein«, sagt Shakine. Am Abend des 7. Februar findet ein Live Painting und ein Künstlergespräch mit musikalischer Begleitung im Museum statt (in englischer Sprache).

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