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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2016
Wir müssen reden!
Über Werte. Über Flüchtlinge. Und über uns
Der Inhalt:

Wenn Bach auf einmal anders klingt

von Mechthild Komesker vom 29.01.2016

Barockmusik. Von einem Werk aus einem Guss kann man nicht sprechen. Johann Sebastian Bach hat an dieser Messe über 15 Jahre gearbeitet, immer wieder neue Teile ergänzt und verändert. Seine h-Moll Messe, auch »Hohe Messe« genannt, gilt als herausragendes Werk der geistlichen Musik und wird bis heute häufig aufgeführt.

Der Carus-Verlag hat nun in Coproduktion mit dem SWR 2 eine Einspielung herausgebracht, die auf verschiedene Weise überrascht: Hier wird erstmals nach den sogenannten »Dresdner Stimmen« gespielt – das sind Einzelstimmen, die der Komponist selbst für eine Bewerbung am Dresdner Fürstenhof eingerichtet hat.

Diese Stimmen weichen aber zum Teil erheblich von der üblicherweise verwendeten Partitur ab. Denn normalerweise wird diese Messe nach dem Autograf d

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