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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2015
Hat Hass eine Religion?
Die perfide Taktik des islamistischen Terrors
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 30.01.2015

André Kuper, CDU-Fraktionsvorsitzender im nordrhein-westfälischen Landtag, warf dem Innenminister des Landes Ralf Jäger (SPD) eine Mitverantwortung dafür vor, dass sich viele Kommunen mit dem Schweizer Franken verspekuliert hätten. »Herr Jäger hat dabei nie Risiken gesehen. Diese Geschäfte sind als problemlos empfohlen worden«, sagte Kuper. Jäger wies die Kritik zurück, weil er keine Handhabe besitze, den Kommunen in dieser Sache reinzureden. Hintergrund sind Finanzprobleme von Kommunen, die Kredite in Schweizer Franken aufgenommen hatten und nun durch die Abwertung des Euro gegenüber dem Franken hohe Kosten haben. »Mit Steuergeldern spekuliert man nicht«, meinte dazu Kuper.

André Carson, Mitglied der Demokra tischen Partei und einer von zwei Muslimen im US-Repräsentantenhaus, steht unter Dauerbeschuss der Republikaner. Der Grund: Er wurde in den Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses berufen. »Ein radikaler muslimischer Maulwurf hat im Kontrollausschuss für die Geheimdienste nichts verloren«, sagen führende Republikaner. Denn mit seiner Berufung habe er Einblick in Staatsgeheimnisse.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), saarländische Ministerpräsidentin, lehnt die geforderte Abschaffung des Blasphemieparagrafen im Strafgesetzbuch ab. »Er drückt aus, dass Religion und die damit verbundenen Gefühle der Menschen ein schützenswertes Rechtsgut sind«, sagte die Regierungschefin. Allerdings müsse es jeder »in unserer Demokratie aushalten können, wenn Satire sich über Religion lustig macht«, fügte Kramp-Karrenbauer hinzu.

Harald Dreßing, Psychiater aus Mannheim, sieht die von ihm geleitete wissenschaftliche Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche auf dem richtigen Weg. »Wir sind völlig unabhängig. Im Vertrag ist festgehalten, dass wir alle unsere Ergebnisse unabhängig publizieren«, sagte Dreßing. Bislang habe sein Team 46 Opfer befragt und kirchliche Akten ausgewertet. Vor zwei Jahren war das Forschungsprojekt zur Untersuchung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche gescheitert. Der damit beauftragte Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitu

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