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Heimlich, still und leise geht nicht mehr

Die Amerikaner haben ihre Atomwaffen aus Ramstein abgezogen. Auch dank einer weltweit wachsenden Protestbewegung
von Wolfgang Schlupp-Hauck vom 25.01.2008
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Es war ein Jubiläum, das kaum einer wahrgenommen hatte: Vor nunmehr 20 Jahren, im Dezember 1987, haben US-Präsident Ronald Reagan und der damalige Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges den INF-Vertrag unterzeichnet. Zustande gekommen ist er, weil es die großen Proteste in den 1980er-Jahren, die beharrlichen Blockadeaktionen und Friedensgebete gegeben hat. Der Vertrag besiegelte erstmals nicht nur Obergrenzen für die atomare Aufrüstung, sondern die Abschaffung von Atomwaffen. Auch die Atomraketen vor Mutlangens Haustüren verschwanden. Dass es noch immer Atomwaffen in Deutschland gibt, wissen jedoch die wenigsten - das sagen Umfragen. Noch größer ist das Erstaunen, wenn die Befragten erfahren, dass deutsche Soldaten mit Tornados den Einsatz von Atomwaffen üben. Nukleare Teilhabe heißt dies. Nur einige Dutzend protestieren jedes Jahr mit einer Umrundung des Fliegerhorstes Büchel in der Eifel.

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