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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2020
Zukünfte gesucht!
Wohin sich Politik, Kirchen und Gesellschaft entwickeln werden
Der Inhalt:

Von Hinterwäldern und anderen Tieren

vom 17.01.2020

Rund siebzig Prozent der einheimischen Nutztierrassen in Deutschland sind gefährdet. Das teilte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit. Demnach stünden 54 von 77 der einheimischen Nutztierrassen der Arten Pferd, Rind, Schwein, Schaf und Ziege auf der Roten Liste. Vor allem bei den Rinderrassen sieht die Bundesanstalt Handlungsbedarf. Stark gefährdet ist beispielsweise das Hinterwälder Rind aus dem Südschwarzwald. Als extrem gefährdet sieht auch die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen das Rotbunte Husumer Schwein, das Rottaler Pferd und den Westerwälder Kuhhund an. Der Marktdruck zur kontinuierlichen Produktion großer Mengen von Milch oder Fleisch führe häufig »zum Verschwinden vielfältig strukturierter Landwirtschaftsbetriebe«, heißt es in dem aktuellen Bericht der BLE. Bei Schafen und Ziegen gibt es hingegen laut Bundesanstalt einen Aufwärtstrend.

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